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Das Undurchörbare

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Sobre este livro

Die traditionelle Auffassung diagnostiziert und wertet moderne und neue Musik lediglich als Gegenstände einer apodiktisch sich überordnenden Ästhetik, weil die zurzeit geltende Gehörpsychologie und die an der Tonalität orientierte Musik sich wechselseitig bestätigen. Die unser Jahrhundert bestimmende Atonalität kann dieser Auffassung entsprechend weder »Musik« darstellen, noch gehörpsychologisch erfasst oder gar gerechtfertigt werden. Da nun aber diese Atonalität, das Substrat der musikalischen »Modernität«, sich als geschichtliches Phänomen und psychologisches Problem nicht aus der Welt schaffen lässt, wird sie mehr und mehr zur kritischen Instanz auch dann, wenn die geltende Musikpsychologie ihr ausweicht. Das Bewusstsein der »Modernität«, mit der wir es nicht nur in der Musik zu tun haben, ist das einer geschichtlichen Zäsur, deren psychologische Erfassung offensichtlich nur dann möglich ist, wenn man zumindest die Möglichkeit geschichtlicher Veränderungen auch in den als systematisch-unwandelbar angesehenen Bereichen der Musikpsychologie erwägt. Die vorliegende Arbeit von Professor Dr. Theodor Warner, Flensburg, gründet in Vorlesungen und Übungen für künftige Musikpädagogen; sie ist deshalb didaktisch und lernpsychologisch an der Frage orientiert, wie moderne Musik vor allem in ihrer Theorie verstanden sein will, damit aus ihr wiederum das Werk sich dem Verstehen wie auch der kritischen Analyse öffnet. Die Arbeit stützt sich auf eine der Überschaubarkeit wegen klein gehaltene Zahl von musikpsychologischen Standardwerken (E. Kurth, G. Révesz, A. Wellek u. a.), auf die von modernen Komponisten entwickelten Musiklehren und – der Doppelnatur von »Modernität« entsprechend – auf programmatische Theorien zur Ästhetik dieser ihrer Modernität.

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OpenLibrary OL7184309W
Fonte OpenLibrary

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